DÖRFER IN TINOS

 


Nach den administrativen Reformen, die mit dem Gesetz Kapodistria eingeführt wurden, wurde eine neue Gemeinde auf der Insel abgeleitet. Die neue Gemeine Exombourgo schloß sich zu den bisherigen Gemeinden von Tinosstadt und Panormos an.
Die Gemeinde besteht aus 34 Dörfern.

Das Dorf Tripotamos befindet sich am Bergfuss von Exombourgo und ist umgeben von drei Flüssen. Es ist eines der ältesten Dörfer auf der Insel und seine Atchitektur ist wunderschön. Sehenswerte Architekturornamente - Bögen, Treppen, Arkaden und gepflasterte Gassen - verschönern das Dorf. In Tripotamos findet das Fest der Geburt (Kavos) am Weihnachten statt. Im Fest werden Elemente aus dem Urchristentum und aus dem mittelalterlichen Christentum benutzt. Diese Elemente sind von den Mönchen der Mönchsrepublik im heiligen Berg Athos eingeführt. Das Dörfchen Sperados ist eine Fortsetzung von Tripotamos.

Ktikados ist ein traditionelles Dorf mit wunderschönen Arkaden, gepflasterten Straßen und großen Häusern mit Marmoroberschwellen. Es gibt zwei Kirchen im Dorf: die Kiche " Kreuz Christi" am Anfang des Dörfes mit herrlicher Glockenstube und die Kirche „Panagia Megalomata" mit ihrem einzigartigen Marmoreingang. Ein alter Brunnen aus Stein verschönert das Dorf. Ktikados ist der Geburtsort von Capetan Svetsos.

Chatzirados ist ein kleines, malerisches Dorf mit geplasterten Gassen, weißen Häusern und Gärten wimmelnd von Blumen. Die Heilige Dreieinigkeit Kirche veschönert noch mehr das Dorf.

Kampos befindet sich im Zentrum der Insel, in einem grünen Tal, in dem auch die Dörfer Komi und Kalloni liegen. Es gibt zwei Kirchen in Kampos: die Heilige Dreieinigkeit Kirche und die Kirche St. Katherina mit ihren schönen geschnitzten Ornamenten. Die St. Katherina Kirche wurde Ekatherina I zu Ehren in der Periode der rusischen Herrschaft auf der Insel errichtet. Das traditionelle Waschhaus im Dorf ist immer noch im Betrieb.

Das Dorf Tarampados wurde in 1770 errichtet. Im Dorf sind viele Bogengänge und einige der beeindruckensten Taubentürme auf der Insel zu sehen. Viele Taubentürme wurden auf der Insel gebaut während der venezianischen Periode. Die Taubentürme sind herrliche Beispiele der Volksbaukunst in Tinos. Es gibt keine andere Insel, in dem die Taubentürme so gut aufbewahrt und so schön sind wie in Tinos.

Man kann sagen, dass Smardakito das traditionellste Dorf der Insel ist. Es ist ein malerisches Dorf mit gepflasterten Gassen, wuderschönen Gartenhöfen und einzigartigen zweistöckigen Häusern mit dekorierten Oberschwellen. Am großen gepflasterten Platz vor der Kirche St. Anthonios, die eine wunderschöne Glockenstube hat, steht das traditionelle Waschhaus, in dem Wasser von einem alten Sprung benutzt wird. Die Agios Romanos Bucht und die Kirche von Vrissi, in denen das Fest Märztage stattfindet, befinden sich im selben Gebiet.

Xinara ist ein altes Dorf, das im Schatten von Exombourgo errichtet wurde. Das Dorf war Residenz des orthodoxen Erzbischofs während der byzantinischen Periode und später Residenz des katholischen Erzbischofs. Xinara ist jetzt das Zentrum der Gemeinde Exombourgo. Es gibt zwei Kirschen im Dorf: die „Panagia Rodariou" (1860-1870), die auch die Kathedrale der katholischen Diözese von Tinos war, und die St. Peter und Paul Kirche(1836). Die beiden Kirchen sind herrvoragende Beispiele der tinischen Archtitektur. Der " Erzbischofspalast" –ein großräumiges Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das ehemaliges Priesterseminar war, ist jetzt ein Museum, in dem kirchlichen Relikten aus Tinos aussgestellt sind. Im Museums werden auch einige der ältesten priestlischen Archive aus Tinos aufbewahrt.

 

Loutra ist ein Dorf mit langer Geschichte. Hier errichteten die Jesuiten ihr Kloster und die Ursulinen ihr Frauenkloster. Die Ursulinen waren aktiv auf der Insel zwischen 1860 und 1940. Die Ursulinenschule war eine der besten Schulen für Mädchen im ganzen Griechenland. In der Antike gab es eine berühmte Heilquelle am Dorfsrand.

Das kleine Dorf Skalados wurde am Berfabhang errichtet. Es ist das Geburtsort von Nikolaos Perpiniatis - Priester und Dichter aus dem 19. Jahrhundert.

Die großen graniten Felsblocken von dem Plateau Volax und sebst das Dorf Volax sind einzigartige Sehenswürdigkeiten. Die kleinen weißen Häuser, umgeben von den gigantischen Felsen, erschaffen eine unvergessliche außerordentliche Landschaft. Volax ist auch das letzte Dorf auf der Insel, in dem immer noch die traditionelle Korbflechterei lebt.

Koumaros ist ein kleines traditionelles Dorf am Berghang des Berges Fourka.

Tzados ist ein traditionelles Dorf auf dem Weg zu Messi. Messi ist die Stelle, wo die fünf Straßen, die bis zu den vier Eckpunkten der Insel führen, sich treffen.

Kechros ist ein kleines, malerisches Dorf. Die Kiche Panagia Eleous (Frau der Gnade) ragt prächtig heraus über das Dorf. Die Kirche ist wunderschön mit ihrer herrlichen Kuppel, vier wunderschönen Säulen und großen ausgebogten oberen Geschoss. Das Dorf ist berühmt für die vielen " stratourades" - Sattler, die früher in Kechros prosperierten.

Steni wurde am Bergfuss von Tsiknia errichtet und ist das größte Dorf in Tinos. Obwohl das Dorf sehr bekannt für seine Schuhmacher war, heute errinert nichts daran, das Steni Zentrum der Schuhproduktion auf der Insel war. Die Kirchen St. Nikolas und St. Anthonios sind sehenswerte Gebäude. Es gibt auch viele kleine Freikirchen im Gebiet: Faneromeni, Agios Dimitris und die Kioura ton Angelon (Frau der Engel). Schotterstraßen führen zu den wunderschönen Stränden Santa Margarita, Faneromeni und zu den Kieselstränden in Agios Dimitris.

Myrsini (Mousoulou) ist eines der ältesten Dörfer in Tinos. Die Marienkirche im Dorf ist mit drei ornamentierten Gängen und ist ein wunderschönes Gebäude.

Aus Myrsini können Sie sich auf dem Weg zur Spitze des Berges Tsiknia (der Berg des Wingottes Aolus) machen. Aus dem Dorf können sie auch zum wuderschönen Gebiet Livada fahren.

An der Ostküste von Tinos liegt die bezaubernde Bucht Livada, die am Besten mit einem eigenem Fahrzeug zu erreichen ist. Die Livada-Bucht gilt allgemein als die wohl schönste Bucht auf Tinos. Sie wird von Felsen umgeben, verfügt über kritallklares Wasser und ist fast immer einsam, wird jedoch jeden mit ihrer Schönheit und Ruhe begeistern.

Potamia is ein isoliertes Dorf in dem Berg Tsiknia. Früher gab es im Dorf viele Wassermühlen in Betrieb. Die Kirche Panagia Karmilon befindet sich im Zentrum des Dorfes. In der Nähe von Potamia befinden sich die Strände Santa Margarita und Lychnaftia.

Falatados liegt im südöstlichen Teil von Tinos und befindet sich nördlich von Chora, gegenüber dem Dorf von Kechrovouni.

Falatados entstand etwa um 1400 n.Chr. herum und wurde bekannt durch seine Rakibrauerei und seine Weinpressen. Diese Tradition wird liebevoll gepflegt, weshalb z.B. auch heute noch zur Raki-Saison im September viele Feste veranstaltet werden.

Das Highlight des Dorfes Falatados ist der wunderschöne Megalochari-Platz, auf dem viele Veranstaltungen stattfinden und die faszinierende Marmorkirche von "Agios Ioannis". Ausserdem gibt es ein Volksmuseum, in welchem es einige historisch sehr wertvolles Austellungsstücke zu besichtigen gibt.

Zu erreichen ist Falatados am Einfachsten von Tinos-Stadt aus mit dem Bus oder dem eigenen Fahrzeug.


Das kleine Dorf Krokos (Krokus auf Deutsch) hat seine traditionelle Charakter gut beibehalten. Krokos ist die Heimat von Markakis Zalonis, der berühmter Arzt und Philosoph war. Markakis Zalonis schrieb „Geschichte von Tinos" in 1809.

Monastiria ist kleines, unbelebtes Dorf. Die Kirche St. Joseph ragt prächtig über die leeren Häuser des Dorfes heraus.

Das Dorf Perastra wurde an den beiden Flussufern vom Fluss Perastra errichtet. Im Dorf sind wunderschöne alte Steinbrücken, Brunnen und Wassermühlen zu sehen.

Photogallery...

Sklavochorio ist die Heimat von N. Gyzi –einer der wichtigsten modernen Künstler in Griechenland. Er verbrachte lange Zeit in München und hinterließ Griechenland ein großes Kulturerbe.

Die Kirche der Dreieinigkeit im Dorf ist bemerkenswert. Das Waschhaus ist auch eine herrliche Seheswürdigkeit und datiert aus 1828.

 

Wie ein Amphitheater liegt das malerische Dorf Agapi am Ende eines Seitentals etwas abseits der Ebene von Komi. Das Tal führt einen der wasserreichsten Bäche von Tinos und ist gesäumt von gut erhaltenen Taubenhäusern. Agapi gehört zu den traditionellsten Dörfern von Tinos mit Bogengängen und schmucken Oberlichtern an den Häusern.

 

Komi (Peraka) ist ein großes Dorf auf der Insel. Es ist nach dem Namen von einem Graf, dem das Gebiet früher gehörte, benannt worden. Die zwei Meter höhe Marmorsäule im Hof der Kirche St. Joanis im Dorf datiert aus der vorchristlichen Periode. Livadi, das besonders fruchtbare Tal in dem Komi liegt, grenzt mit dem herrlichen, windigen, sandigen Strand Kolymbithra (Baptisterium) und mit einer kleinen Lagune, die von vielen Schwänen, Enten und anderen Zugvögeln bewohnt ist. Ein Inselchen, bekannt als Drakonisi, befindet sich im Zentrum der Bucht Kolymbithras. Das Inselchen sieht aus wie ein Drachen, der sich erholt. Davon kommt auch sein Name: „Dracheninsel" . Die Aussicht aus der Kirche Fylaktos zu dem Meer und dem grünen Tal ist faszinierend.

Das Dorf Kalloni ist auch als Kelia (" kelia" bedeutet " Zellen" ) bakannt. Das Dorf wurde so genannt wegen der Heremitenzellen in dem alten Kloster Agios Ypakoi. Die Kirche Agios Yacharias im Dorf ist die größte in Tinos und ist umgeben von wunderschönen Kirchenhof mit Kieselboden. In Kalloni gibt es auch eine Teppichschule.

Aetofolia (der Name bedeutet Igelnest) wurde hoch auf einem Hügel errichtet, der als „Berg des Nordwindes" beaknnt ist. Das Dorf war lange Zeit Zentrum der keramischen Produktion in den Kykladen. Die vielen Pflanzen in dem Gebiet des Dorfes - " Kannava" bilden eine der schönsten Landschaften auf der Insel. In der Nähe des Dörfes befindet sich der mittelatriche Turm von Kore. Laut einer Legende es war Persephone, die Tochter der Göttin Demetra, die im diesem Ort lebte. Es wird auch geredet, dass eine Prinzessin im Exil den Turm bewohnte. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe von dem Dorf - " Kammeni Spilia" (" gebrannte Höhle" ), Ellinikaria und Polemou o Kampos.

Kato Kleisma wurde am Anfang des fruchtbaren Tals von Komi erbaut. Die Reste eines antiken Tempels aus der kykladischen Periode, die im Gebiet gefunden sind, wurden beim Bau der Marienkirche benutzt. Die Kirche St. Anastasios wurde auf den Resten einer frühchristlichen Kirche gebaut. Interessante Sehenswürdigkeiten im Dorf sind auch die alten Olivenpressen.

Karkados ist ein kleines Dorf. In der Nähe des Dorfes befindet sich eine alte Kupfermine. Höchstwahrscheinlich ist Karkados wegen der Mine so benannt worden (" chalkos" = Kupfer; " chalkias" = Kupferschmied). Die Alte Glockenstube der Heilandskirche steht so schief, dass sie auf der Insel als " die kleine Pisa" bezeichnet wird.

Das grünste Dorf auf der ganzen Insel ist Kardiani. Das Dorf wurde im Berg Pateles erbaut. Malerische Treppenfluchten, weiße, geplasterte Straßen, Arkaden und Gärten wimmelnd von Blümen sind im herrlichen Dorf zu sehen. In Kardiani gibt es drei große Kirchen: die Kirche der Dreieinigkeit, die Mariä Himmelfahrt Kirche und die Kioura Kirche. Bei Ausgrabungen im Gebiet wurden sechs antike Gräber und mehrere materielle Artefakten entdeckt. Eine Straße im Dorf führt zu den schönen Sränden in Agios Petros, Ormos Giannaki und Kalyvia.

Photogallery

The church of Ag.Triada

Ysternia ist ein malerisches Dorf und liegt im nordwestlichen Teil von Tinos, 3 Kilometer südlich von Kardiani. Das Dorf ist an einem Berghang erbaut worden, dadurch bietet sich Ihnen ein Panoramablick auf die wunderschöne Ägäis und auf die gegenüberliegende Kykladeninsel Syros.Die Gassen von Isternia sind grösstenteils mit ungeschliffenem Marmor ausgelegt, welche zwischen den zweistöckigen Häusern verlaufen. Versäumen Sie auf keinen Fall einen Besuch des Kunst-Museum von Isternia, in welchem wertvolle Werke und Biographien der dort geborenen Künstler Vitalis, Lamera und Sochou ausgestellt sind.Nördlich des Dorfes befindet sich die bemerkenswerten Windmühlen-Ruinen von Milon, die seit Jahren unter Denkmalschutz stehen. Zum Sandstrand von Ysternia gelangen Sie über eine wunderschön-alte Marmorstrasse.

Unsere Spaziergang in der wunderschönen Gemeinde Exombourgo ist zu Ende. Herrliche traditionelle Dörfer, kristallklares Wasser, faszinierende Strände, Taubentürme –das sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die sie auf der Insel unbedingt sehen müssen.

Tinos zieht wegen seiner verwunschenen Strände und dem eigenen landschaftlichen Reiz, immer mehr Besucher an. Die einzigartigen Schöpfungen der Natur und die wuderschönen Kunstwerke der tinischen Baumeister werden Ihnen mit Sicherheit begeistern.

Aristidis Kontogeorgis

 

HOME

Copyright © 2003 Vincenzo Travel Agency. All rights reserved.
Francois Web design
® Municipality Exomburg